WLAN - Sicherheit

Unsere Tipps für Ihr sicheres WLAN

Sie haben einen neuen WLAN Router: auspacken, anschließen, Benutzerdaten eingeben und fertig! Sie sind im WWW. Aber, ein ungeschütztes WLAN erlaubt es fast jedem Ihren Internetzugang zu benutzen, im schlimmsten Fall unseriös. Jeder Rechner hat eine eindeutige Kennung im Netz, die sogenannte IP Adresse, die im Falle einer Straftat ermittelt wird. Oder es kann auf Ihre Festplatte zugegriffen werden. Vielleicht haben Sie auf Ihrem Rechner neben Urlaubsbildern, auch persönliche Dokumente, Bankdaten, Verträge und Passwörter verschiedener  Dienste gespeichert, die dann frei zugänglich sind.
Damit Ihr WLAN kein Sicherheitsrisiko ist, treffen Sie Vorkehrungen, bieten Sie Angreifern und Spionen die Stirn. Wir haben Ihnen hier sieben goldene Regeln für ein sicheres WLAN zusammengestellt, damit den Angreifern und Spionen die Lust an Ihrem WLAN vergeht. Wenige individuelle Einstellungen können helfen die Sicherheit Ihres WLAN zu erhöhen.

Die sieben besten Tipps für eine sicheres WLAN

Allgemeines zur Vergabe von Passwörtern. Verwenden Sie für Ihre Schlüsselanwendungen sichere Passörter. Die sind mindestens sechs Zeichen lang, enthalten Groß, Kleinschreibungen Ziffern und/oder Sonderzeichen und auf gar keinen Fall einen Bezug zu Ihrem persönlichen Leben. Am sichersten ist das Netz wenn es ausgeschaltet ist. Sie verwenden das WLAN nur am Feierabend für ca. 2 Stunden am Tag? Dann schalten Sie das Gerät nach Benutzung aus. Sie sparen Geld für den nicht eingesetzten Strom, schonen die Umwelt und sind in der Zeit bis zum nächsten anschalten komplett sicher.


Verschlüsselung Beispiel bei der Fritz!Box
WLAN Sicherheit WPA Einstellung

Tipp I:
Nutzen Sie die Verschlüsselungsfunktionen des Routers am besten WPA2 sonst WPA oder bei älteren Geräten WEP.

Tipp II:
Ändern Sie den Standardnamen des Routers die sogenannten SSID und schalten Sie die Übertragung dann aus, damit ist Ihr Router für andere Funknetze unsichtbar. Beherzigen Sie bei der Namensvergabe die Hinweise zur Kennwortvergabe.

Tipp III:
Vergeben Sie feste IP-Adressen. Starten Sie nicht bei "0" oder "1" sondern später im Nummerkreis, z.B. bei "27". Diese Ziffern sind die letzten beiden der Ziffern der IP-Adresse. Z.B: 192.168.11.XX.

Tipp IV:
In einem WLAN werden IP-Adressen üblicherweise über einen DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protokol) vergeben, dass heißt die Adressen im Netz werden automatisch und dynamisch vergeben. Schalten Sie diese Funktion ab. Vergeben Sie feste IP-Adressen (Siehe Tipp III). Fremde Computer müssen dann ebenfalls über eine IP-Adresse verfügen. Tragen Sie die erforderliche Subnetzmaske (Kurz: Trennt Adressbereiche verschiedener Netzwerkteile) ein, üblicherweise 255.255.255.0.

Tipp V:
Richtig eindeutig wird die Verbindung Rechner / Netzwerk bei Verwendung der Mac-Adressen (Media-Access-Control-Adresse) Ihrer PC-WLAN-Karte, die im Router eingetragen werden kann. Die Mac-Adresse ist pro Karte weltweit eindeutig.

Tipp VI:
Falls Sie die Datei und Druckerfreigabe nicht benötigen, z.B.: Verwendung von nur einem Rechner im Netz deaktivieren Sie diese.

Tipp VII:
Damit die Einstellungen Ihres Routers sicher sind, vergeben Sie ein Kennwort für die Konfigurationssoftware oder ändern Sie das Standardkennwort. Beherzigen Sie bei der Namensvergabe die Hinweise zur Kennwortvergabe. Beachten Sie bitte unsere Kurse: Datensicherheit oder Sicherheit im Internet.