Internes über und aus dem Internet

Ich bin ohne das Internet sozialisiert worden und es ist trotzdem was Anständiges aus mir geworden. Heute fällt es mir schwer zu glauben, wie das ging.
Weißt Du noch damals? Da war alles besser! Aber nicht vergessen, schon bald ist heute damals und dann soll es auch besser gewesen sein.

Heute kann vieles leichter sein.

  • selbst das Bürgeramt ist online,
  • wie viel ist auf dem Konto?
  • Kontakt auch mit den Lieben,
  • soll ich einen Regenschirm mitnehmen?
  • Reisen und Tickets buchen, Antikes vom Speicher versilbern, Schnäppchenjagt und vieles mehr,

was jetzt bequem vom Sofa geht.

 

Wir haben hier für sie Wissenswertes, Lustiges, Interessantes über das Interent zusamenzustellen.

Haben sie noch neue Punkte, freuen wir uns wenn sie sie uns schicken...

netz

Stichwort

Definitionen

Administration

Verschiedene Netzwerke (Provider, Firmen, Universitäten) werden über Konten zusammengeschaltet. Der reibungslose Betreib muss verwaltet werden.  Z.B. übernehmen Provider bestimmte Kontenfunktionen, indem sie für einen Internetzugang für alle Kunden bereitstellen. Ein Intranet ist im wesentlichen ähnliches. Viele Rechner in einem Netzwerk verbunden nutzen einen oder mehrere Ausgänge nach draußen (Provider oder  Internet). Alle diese Aktivtäten müssen verwaltet werden. Das wir Administration genannt. Zusätzliche natürlich auch die Berichtspflichten gegen den Staat und seine Organe, die Filterung bestimmter Inhalte, die Vergabe von Domainnamen, die Verwaltung von E-Mail-Accounts, damit die Post richtig ankommt,  etc. Es gibt also viel zu tun, bzw. administrieren.

Ausfallsicherheit

Das Internet ist aufgrund seiner netzartigen dezentralen Struktur sehr  gut vor Ausfällen gesichert.  Bei Ausfällen einzelner Backbones oder Provider wird eine andere Route für die Datenpakete genommen. Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit der ausgefallenen Einheit kann  es zu Beeinträchtigungen kommen

Blog

Eigentlich Weblog. Zusammengesetzt aus WWW (World wide Web) Web und log von  (Logbuch). Daraus nochmal verkürzt Blog. Endlos meint chronologisch absteigend sortierte Webpage als Tagebuch für Jederfrau, Jedermann, Jedeskind einsehbar.  Es existiert spezielle Software, die das Erstellen eines Blogs erleichtert

Bloggen

Ein Blog führen (schreiben).

Blogger

Der oder Die, die ein Blog führen (schreiben) BloggerInnen habe ich noch nicht gesehen. Bin trotzdem sicher, dass auch Frauen bloggen.

Communities

Community bezeichnet:

Eine Community-Plattform im Internet bietet die grundlegenden Werkzeuge zur Kommunikation wie E-Mail, Foren, Chatsysteme, Newsboards, Tauschbörsen, MatchMaking u.v.m. Je nach Zielgruppe werden die Funktionen abgestimmt und auf die Interessen der Benutzer zugeschnitten. Hierbei sind Rückmeldungen von Nutzern (Wünsche, Anfragen, Ideen) sinnvoll, da sie zur Steigerung der Attraktivität und Akzeptanz beitragen.

Online-Communitys entwickeln sich vor allem dann erfolgreich, wenn ihre treibende Kraft nicht die Marketingidee eines Unternehmens ist, sondern sie aus sich selbst, also den Wünschen der Gemeinschaft zu wachsen verstehen.

Beispiele für funktionierende Communitys:

Die meisten Online-Communitys sind dem Grunde nach demokratisch organisiert, in Einzelnen zeichnet sich aber eine steigende Tendenz zu Hierarchisierung und Institutionen ab. Im Idealfall gibt sich die Community eigene Regeln. Sogar gerichtsbarkeitsähnliche, parlamentarische oder polizeiähnliche Institutionen wurden – meist auf Wunsch der Benutzer – eingeführt. Insoweit wird auch eine Entwicklung zu „Gesetzen“ und starren Regularien – oder wenigstens der Wunsch danach – erkennbar. Juristische Begriffe wie „unzulässig“, „Angeklagter“, „unrechtmäßig“ usw. finden mit zunehmender Tendenz Verwendung in den Diskussionen.

(Quelle Wikipedia)

E-Mail

In den Anfängen des Internets war die wichtigste Anwendung die E-Mail. Das Gesamtvolumen des E-Mail-Verkehrs überstieg bereits 1971 das sonstige Datenvolumen, das über die anderen Internet-Protokolle (Arpanet, das Telnet und FTP) erfolgte.

Emoticons

:-) „tounge in cheek“ (Zunge in der Backe), 1979 von Kevin MacKenzie al Zeichen für Ironie eingesetzt Die Computer-Smileys oder engl. Emoticons sollen die Gefühle der Absender zeigen. Na dann ;-).

Gängige Emoticons

Freude, Witzige, oder ironische Bemerkung, Grinsen

:-)

Für nicht so ernst gemeintes

;-)

Missfallen, traurig, enttäuscht

:-(

z.b: "Na ja"

:-|

Küsschen

:-*

 

 

Energie

Informations- und Kommunikationstechnologien werden nach Schätzungen des IZT im Jahr 2010 allein in Deutschland einen Energieverbrauch von 31,3 Milliarden Kilowattstunden haben.

Forum

Bietet Nutzern die Möglichkeit der asynchronen Kommunikation. Ich stelle eine Frage rein und wann oder ob es eine Antwort gibt ist so ungewiss wie die Qualität mancher Antworten.

FTP

File Transfer Protcol (Datenübertragungsprotokoll) übelicherweise zwischen Server und Client, incl. der Möglichkeit auf Datenstrukturen zuzugreifen, wie Verzeichnisse und selber welche anzulegen (OSI Schicht 7)

Glasfaserkabel-Netz

Die Knochen des Internets sind die Kabel. Modern und schnell  sind Glasfaserkabel, die die Router verknüpfen.

Handy und Internet

Internet auf dem Handy. Klar geht.Ganz komfortable mit z.B. dem IPhone. Offen ist zur zeit noch ob die Telekom auch Skype weiterhin blockiert oder zukünftig zuläßt.

Internet

Interconnected Networks, aus dem englischen. Unter- oder miteinander verbundene Netzwerke.
Seit Erfindung des Buchdrucks wohl einer der Erfindungen, die unser Leben revolutioniert. 

Internet-Telefon

oder

 VoIP

 „Voice over IP“ (VoIP), Sprechen mittels Internet-Protocol) Verschiedene Anbieter ermöglichen Telefonieren, der berümteste Dienst dürfte Skype sein. Andere Anbieter, die das SIP-Protokoll einsetzen sollte Standard sein, sind am Markt vertreten und ermöglichen z.B. das Telefonieren mit normalen Telefonen und ausgeschaltetem Rechner. Instant Messenger (Microsoft IM oder ICQ) ermöglichen Sprach und Videotelefonie)

IP-Adresse

Internet Protocol Adresse. Eindeutige Nummer für die Datenkommunikation im Internet .

Killerapplikation

Applikation = Anwendung oder Programm an dem Keiner vorbei kommt. Alle müssen es haben.

Krankheiten

Zwang, ständig seinen Namen zu googeln, das Ego-Surfing.

Internetsucht: 2008 eröffnete die erste Computerspiel- und Internetsucht-Ambulanz Deutschlands am Universitätsklinikum Mainz.

Kryptografie

Verschlüsseln, von z.B. Nachrichten, Festplatteninhalten. Die Sicherheit hängt von der Länge und der Art des Schlüssels ab. So soll Anderen der Zugang zu den persönlichen Daten verwehrt werden.

Wer nicht will, dass seine Nachrichten für andere lesbar sind, kann sie verschlüsseln. Solche verschlüsselten Botschaften werden als Kryptografien bezeichnet. Für Unbefugte ist die Nachricht dadurch nicht mehr zugänglich und kann somit sicher über öffentliche Transportwege verschickt werden.

Netiquette

Gutes Benehmen wird überall goutiert. Also sollte man sich auch im Netz benehmen. Der Knigge des Netz ist nicht da geeinigt hat man sich aber über die Netiquette (Net und Etiquette). Eine Empfehlung von  Verhaltensregeln, die einen freundlichen und fairen Umgang der Internet-Nutzer miteinander beschreiben. ALLES GROSS-SCHREIBEN IST VOLL UNFREUNDLICH UND WIRD ALS SCHREIEN AUFEFASST. Sorry, bin wieder ruhig -J

Politiker und Andere

Kohls Datenautobahn: Ein lustiges Zitat stammt von Helmut Kohl, der damals als Bundeskanzler auf die Frage, was er in Sachen „Datenautobahn“ zu tun gedenke, antwortete: „Für den Bau von Autobahnen sind neben dem Bund hauptsächlich die Länder zuständig!“ (TV-Sendung „Gefragt...“ mit Hans Meiser (RTL), 1994).

„Ins Internet bin ich, glaube ich, einmal oder zweimal bisher gegangen.“ Hans-Christian Ströbele, MdB (Grüne), 2007 zu den Kinderreportern auf die Frage: „Benutzen Sie auch Internet?”

„Browser. Was sind’n jetzt nochmal Browser?“ Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im Juni 2007, nachdem ARD-Kinderreporter sie aufforderten, „doch mal ein paar verschiedene Browser, die es gibt”, zu nennen.

Horst Evers (Comedian) : „Wenn ich heute angetrunken, in eigenartiger Stimmung nach Hause komme, dann kann ich mit der ganzen Welt Kontakt aufnehmen. Und das ist nicht gut. Ich kann bei Ebay einen Trecker ersteigern, langjährige Freundschaften mit einer E-Mail beenden oder Fotos von seltsamen Hautkrankheiten auf meine Homepage stellen und viele meiner Freunde irritiert das dann auch.

Rechtsfreier Raum

Das Internet wird in manchen politischen Zusammenhängen oft und gern als rechtsfreier Raum bezeichnet. Die gleichen politischen Zusammenhänge sehen in eben diesem rechtsfreien Raum den Durchbruch der Demokratie wenn es anderswo stattfindet. Das gilt im übrigen in alle politischen Richtungen und für jede Regierungsform. Argumentiert wird z.B. mit der Anonymität und der internationalen Struktur. Was ja anders ist als im wahren Lebens. Der Bankräuber zeigt zunächst seinen Ausweis und flüchtet anschließend in die nächstgelegene Polizeidienststelle. Ja, Kriminelle machen einen zu jeder Zeit an jedem Ort und sei er noch so virtuell das Leben schwer.  

Router

Die Gelenke des Internets, verteilen die Datenpakete.

Skurriles

Was uns noch gefehlt hat das WWW mit Geruch.

i-Aroma

Smiley

s. Emoticons

Soziale Netzwerke oder

Social networks

Menschen treffen virtuell Menschen. Dafür sind seit der Mitte der Neunziger Massenhaft s.g. Communities eingerichtet worden. Die erfolgreichsten sind wohl  MySpace, Facebook oder in Deutschland das StudiVZ.

Spam

oder

Junk

Spam bezeichnet im englischen Plunder oder Müll. Im Internet wird damit zunächst in Telnet Verbindungen mehrerer Anwender die ständige Wiederholung eigener Botschaften bezeichnet. Keine Werbebotschaft rein destruktive da die Kommunikation lahmgelegt wird.  Später dann in Usenet wird der Begriff verwendet. Diesmal in Verbindung mit Werbung, denn der gleiche Artikel wird mehrmals verwendet. Ende der Siebziger wurde wohl die erste Spam E-Mail versendet.

Auswirkungen sind u.a. Zeitverbrauch beim prüfen der eingegangenen E-Mails, Ressourcen Verbrauch (Leitungskapazität, Energie, Plattenplatz). Schlechte Stimmung.

Telnet

Telnet (Telecommunication Network) Ein Netzwerkprotokoll mit zeichenorientiertem Datenaustausch zwischen Client und Server über eine TCP-Verbindung. Aufgrund der mangelhaften Sicherheit verliert es zunehmend an Bedeutung.

Web 2.0

Früher war gestern und da durfte man konsumieren oder seine eigene Homepage erstellen und anbieten. Heute dürfen wir unseren Konsum selbst (interaktiv) bestimmen. Plakativ wird von mitgestalten gesprochen.  Auf jeden Fall  entwickelt sich der Homo S-WWW-apiens  von einem passiven zu einem aktiven User. Jetzt werden nicht nur Informationen gesucht sondern auch bereitgestellt z.B. in Foren oder Blogs.

Webbrowser

Programm zu Darstellung von Websites, die gebräuchlichsten, Sortiert nach Verbreitung:

  • Microsoft Internet Explorer
  • Mozilla
  • Safari
  • Opera
  • GoogleChrom

Wer hat es erfunden

Kein Schweizer, soviel steht fest. Roberts Lawrence ist wohl einer der Gründerväter des Internets. ´Das „Netz“  1969 gingen die ersten vier Knoten des s.g. Advanced Research Projekts Agency (Arpanets) in Betrieb.  Zunächst um Rechenkapazitäten zu bündeln und effizienter zu nutzen. In den folgenden Jahren wird das Netz für wissenschaftliche Arbeit benutzt und vernetzt zunächst Universitäten, dabei wird es sets weiterentwickelt, darunter Telnet und FTP. 1972 wurde das erste E-Mail Programm entwickelt. Das erste deutsche E-Mail wird am 2.8.1984 empfangen. In einem Konkurrenzprojekt dem französischen Advanced Research Projekts Agency wird das Transmission Control Protocol (TCP ) entwickelt. Heute noch die Basis für fast allen Datenverkehr. 1974 wird in eine Spezifiaktion zum TCP das erste Mal der Begriff Internet verwendet.   1983 ersetzt das TCP/IP Protokoll dass alte NCP. 1984 wird das Domain Name System (DNS) implementiert.  Die erste Domain der Welt ist 1985 nordu.net. Da verschiedene Netze nicht miteinander kommunizieren können, wird das Internet-Backbone (NSFnet) entwickelt. 1889 Tim Berners-Lee ist dann für einige Puristen das Böse, er beschreibt in einem Paper „Information Management: A Proposal“  Den  ersten Entwurf für die Entwicklung des World Wide Web (WWW).  Ab  nun geht  alles zügig. 1990 wird der militärische Ableger des ARPANETS außer Betreib genommen. Das Militär kam bisher nicht vorab nur ein Gutgläubiger mag annehmen, dass solche Entwicklungen ohne stramme Uniformträger geschehen. Das Hypertext-Projekt wird entwickelt. Das Europäische Kernforschungszentrum CERN setzt das WWW ein.  Es geh immer schneller. 2007 hat die c-Quote bei E-Mails ca. 90% erreicht.   1969   - 4 Rechner im Net

1971 – 15 Knoten im Netz

1983 – 400 angeschlossen Rechner

1984 – 1.000 angeschlossen Rechner

1987 – 27.000 angeschlossen Rechner

1889 - Tim Berners-Lee beschreibt die Idee für das WWW

1993 – Weltweit ca. 500 Webserver. In Deutschland keine 15!

1994 – Ca. 3.000.000 Internet Rechner. Kommerzielle Nutzer erobern das Netz und sind den Wissenschaftlern jetzt zahlenmäßig überlegen.

1997 – ca. 6.000.000 Internetrechner

1999 – 1.000.000 „.de“ Domains

2008 – in Deutschland ca. 50.000.000 Internetbenutzer. Weltweit weit über 1.000.000.000 Internetbenutzer

2009 /2010 -  wo stehen Sie?

Das war in kürzester Kurzform schon alles. Ab jetzt funzt es in allen Blocks. Allenthalben und Allerorten Ächsperten am Währg.